Der neue Sextner Rundweg
Wo Wege erzählen
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, einen Ort, seine Geschichte, seine Natur und Kultur kennenzulernen. Im Gespräch mit den Menschen, im Nachlesen oder Zuhören. Oder aber, indem man sich einfach zu Fuß aufmacht, beobachtet, staunt, wirken lässt. In Sexten gibt es zum Warmwerden und Wiederentdecken eine besonders schöne Variante: den Sextner Rundweg − seit 20 Jahren beliebt, jetzt in neuem Look.
Der Sextner Rundweg ist keine sportliche Prüfung, sondern eine Einladung: zum Innehalten, zum Beobachten, zum Verstehen. Wer hier unterwegs ist, spürt Schritt für Schritt, was Sexten, seine Landschaft und seine Menschen im Kern ausmacht. Ob man die gesamte Runde in knapp fünf Stunden erwandert oder nur ein kurzes Teilstück für den Familienspaziergang wählt: Das Tempo bestimmt jeder selbst. Und auch, wie weit der Weg führt. Die Ein- und Ausstiege sind so verteilt, dass der Rundweg praktisch vor jeder Haustür beginnt oder endet.
An den verschiedenen Stationen werden Geschichten erzählt, Wissen vermittelt und die Vergangenheit Sextens erlebbar gemacht. So erfährt man etwa, dass die Steine der alten Festung Haideck heute an einem ganz anderen Ort weiterleben. Wer aufmerksam wandert, liest an der Ruine von ihrer Zerstörung – und entdeckt dieselben Steine später im Dorf wieder, verbaut im berühmten Sextner Totentanz bei der Pfarrkirche. Der Weg führt vorbei an den Marchmauern bei den Lanerhöfen und durch die lichten Lärchenwiesen, die so typisch für das Tal sind. Familien tauchen unterwegs in die Welt der Schmuggler am Helm ein oder erfahren am Mühlenhof mehr über den Naturpark Drei Zinnen, der zum Dolomiten UNESCO Weltnaturerbe zählt.
Länge: ca. 15,6 km
Höhenmeter: 350 hm
Dauer gesamt: ca. 4:45 h
Charakter: leicht, familienfreundlich, kulturreich Einstiege: Zurtschnerhof, Palmstatt, Gilte, Mühlenhof, Metzbonk, Lanerhöfe