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Tirtlan

Klassiker mit Seltenheitsstatus

Eine beliebte Südtiroler Spezialität

Dafür sind die „Tirtlan“ nämlich viel zu aufwendig in der Zubereitung. Und zudem schmecken die herzhaften, frittierten Teigtaschen nur dann so, wie sie sollen, wenn sie gerade erst aus dem heißen Fett gehoben wurden. In Sexten gibt es „Tirtlan“ nur zu besonderen Anlässen – dann aber in drei Varianten: gefüllt mit Spinat, mit Topfen oder mit Sauerkraut. Hier hat jede Familie ihr eigenes Geheimrezept, genauso wie für den perfekten „Tirtl-Taag“. Der Teig besteht traditionell aus Roggen- und Weizenmehl, die restlichen Zutaten variieren von Köchin zu Koch. Wichtig ist nur eines: der Teig muss hauchdünn sein! Nur so entsteht beim Ausbacken der typische Blasenwurf auf der Oberfläche. Zugegeben, die runden, etwa handtellergroßen gefüllten Fladen mit „abgeradeltem“ Zickzack-Rand sind keine Schönheit – dafür schmecken sie aber umso besser.
Sextner Lieblingsspeisen